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Behandlung von Verletzungen der tiefen Beugesehnen bei Sportpferden

Die photonische Architektur der Klasse IV mit mehreren Wellenlängen kombiniert eine Hämoperfusionsstimulation bei 980 nm mit einer gezielten Tiefengewebedurchdringung. Ein Gating mit Mikrosekunden-Tastverhältnis verhindert eine Wärmeansammlung in der Haut und fördert gleichzeitig die Regeneration der Tenozyten, wodurch Ruhepausen verkürzt und erneute Verletzungszyklen verhindert werden.

Fachärzte für Pferdesportmedizin kennen die Frustration, die mit der Behandlung eines Leistungspferdes mit einer akuten Läsion der oberflächlichen Beugesehne der Zehen oder einer Desmitis des tiefen Zweigs des Suspensory-Sehnenbündels einhergeht. Ein Warmblut-Springpferd landet unglücklich über einem Oxer und zeigt unmittelbar danach akute Lahmheit mit Überwärmung, diffuser Schwellung und starken Schmerzen bei Palpation entlang der mittleren Metakarpalzone. Die herkömmliche Behandlung stützt sich auf systemische nichtsteroidale Entzündungshemmer, das kontinuierliche Anlegen von Kühlmanschetten, Umschläge und eine längere Stallruhe. Doch Monate später zeigt eine wiederholte diagnostische Ultraschalluntersuchung unweigerlich unregelmäßiges, echoarmes Narbengewebe, das mit sprödem Typ-III-Kollagen gefüllt ist, anstatt mit elastischen, parallel ausgerichteten Typ-I-Fasern. Das Pferd bleibt in einem endlosen Kreislauf von erneuten Verletzungen gefangen, sobald die Trainingsintensität wieder zunimmt.

Herkömmliche klinische Protokolle stoßen an ihre Grenzen angesichts der anatomischen Dicke der Sehnen von Pferden, der dichten Faszien und des dunklen Pigmentmantsels. Typische therapeutische Ansätze, die auf einer Low-Level-Kaltlasertherapie für Pferde basieren, können den pathologischen Verlauf tiefer Läsionen nicht beeinflussen. Mit einer Photonenleistung im Milliwattbereich verlieren Systeme mit geringer Leistung fast ihre gesamte optische Energie bereits in den ersten Millimetern durch die dichte Haut und die pigmentierten Haarfollikel. Bis die Photonen die 25 bis 35 Millimeter tief liegende Zielläsion erreichen, fällt die Energiedichte weit unter die biologische Schwelle, die zur Stimulierung der Zellreparatur erforderlich ist.

Um diesen klinischen Engpass zu überwinden, ist ein hochintensives Lasergerät der Klasse IV für Pferde erforderlich, das in der Lage ist, eine hohe Photonendichte tief in dichtes Bindegewebe einzubringen, ohne die darüberliegende Haut zu verbrennen.

Photonen-Dämpfungskurven und Chromophor-Wechselwirkungen im Stroma von Pferdesehnen

Um eine ausreichende Photonendichte an ein Sehnenband des Pferdes zu liefern, muss man die optischen Abklingkurven durch die Schichten des faserigen Bindegewebes verstehen. Die Dermis des Pferdes, das subkutane lockere Bindegewebe, die Peritene und das Sehnenstroma stellen erhebliche Hindernisse hinsichtlich optischer Streuung und Absorption dar.

Photonenübertragung und Absorptionsdynamik von Chromophoren
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Wellenlängenbereich    Primärer Chromophor    Streuungsindex   Klinische Zielzone
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650 nm (Kaltlaser) Melanin / Haut    Starke Streuung  Nur oberflächliche Dermis
980 nm Hämoglobin / Melanin   Geringe Streuung     Mikrovaskuläres Bett
1470 nm Intrazelluläres Wasser    Gezielte Spitzenwirkung bei interstitiellen Ödemen
Kombinierter Strahl auf Wasser und Hämoglobin   Optimierte Kurve    Tiefe Sehnenläsion im Kernbereich
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Photonen, die sich durch biologisches Gewebe ausbreiten, folgen einem exponentiellen Abschwächungsgradienten, der durch das Beer-Lambert-Gesetz der optischen Dichte beschrieben wird. Sichtbares Licht und rote Laser mit geringer Leistung werden innerhalb der dichten Hornschicht und der dunklen Haarschäfte der Pferdehaut stark gestreut. Weniger als 1% der Oberflächenenergie dringt tiefer als 10 Millimeter ein, wodurch oberflächliche Behandlungsmethoden bei Läsionen im subkarpalen oder mittelmetrakarpalen Bereich unwirksam sind.

Eine fortgeschrittene Klasse IV Lasertherapiegerät für Pferde löst dieses Problem der Eindringtiefe durch ausgewählte Wellenlängen im nahen Infrarotbereich. Das 980-nm-Spektrum schafft einen Ausgleich zwischen geringer Gewebestreuung und selektiver Absorption durch sauerstoffarmes und sauerstoffreiches Hämoglobin. Die Konzentration der Photonenabgabe bei 980 nm bewirkt eine lokale Gefäßerweiterung in den peripheren Mikrogefäßen des Epitenons. Dies beschleunigt den arteriellen Durchfluss und beseitigt entzündliches Transsudat, wodurch der chronische hypoxisch-ischämische Kreislauf durchbrochen wird, der den Umbau der Sehne hemmt.

Gleichzeitig interagiert die Wellenlänge von 1470 nm direkt mit intrazellulären und extrazellulären Wassermolekülen innerhalb des geschwollenen peritendinösen Stromas. Da ihr Absorptionskoeffizient in Wasser wesentlich höher ist als bei kürzeren Wellenlängen im nahen Infrarotbereich, wirkt die 1470-nm-Energie genau an der flüssigkeitsreichen Grenze der akuten Sehnenschwellung. Sie beschleunigt den Abtransport von Entzündungsexsudat, senkt den interstitiellen Druck innerhalb der versteiften Sehnenscheide und stellt die lokale mikrovaskuläre Durchblutung ohne mechanisches Trauma wieder her.

Durch die Kombination dieser Wellenlängen werden dichte photonische Arrays direkt an die Tenozyten geleitet, die sich 30 bis 45 Millimeter unter der Hautoberfläche befinden, wodurch die körpereigene Adenosintriphosphat-Synthese angekurbelt und latente Signalwege des transformierenden Wachstumsfaktors Beta aktiviert werden.

Klinisches Protokoll: Einrichtung und Sicherheit von Lasergeräten für die Pferdetherapie

Um eine therapeutische Tiefe zu erreichen und gleichzeitig eine Überhitzung der Haut zu vermeiden, sind eine präzise optische Steuerung, ein kontinuierliches Abtasten mit dem Handstück und ein aktives Management des Arbeitszyklus erforderlich. Die Haut von Pferden nimmt Wärmeenergie schnell auf, insbesondere bei dunklen Fohlen und Braunen, bei denen sich dichte Melaninablagerungen direkt über Knochenvorsprüngen befinden.

Vorbehandlung – Vorbereitung des Patienten

  1. Reinigen Sie das betroffene Glied gründlich, um Stallspäne, Schlamm, Einreibemittel oder Schweißrückstände zu entfernen. Entfernen Sie alle äußerlich aufgetragenen Schweißverbindungen oder Kampferöle, da ölige Rückstände Energie im nahen Infrarotbereich absorbieren und zur Bildung von Hautblasen führen können.
  2. Bei schweren, akuten Läsionen sollte dunkles, krauses Haar im Zielbereich abgeschnitten werden. Durch das Abschneiden wird die oberflächliche Rückstreuung um bis zu 30% reduziert, was niedrigere Gesamtleistungseinstellungen ermöglicht und gleichzeitig die Photonendichte im tiefen Kern erhöht.
  3. Das Pferd sollte auf einer ebenen Gummifläche von einer ruhigen Begleitperson gesichert werden. Die Begleitperson und der behandelnde Tierarzt sollten eine für Nahinfrarot-Wellenlängen zertifizierte Schutzbrille tragen. Es ist darauf zu achten, dass das Pferd ruhig bleibt, ohne dass eine starke chemische Sedierung erforderlich ist, die die Haltungsrückmeldung beeinträchtigen könnte.

Bewegung des Handstücks und Strahlgeometrie

Verwenden Sie ein Glasfaserhandstück mit einer Kollimationslinse mit großem Durchmesser oder ein Massagesystem mit gekrümmten Massagekugeln:

  • Kontakt-Scan-Modus: Üben Sie mit der glatten Kuppel des Handstücks festen, kontinuierlichen Druck entlang der Längsachse des Sehnenbündels aus. Durch den festen physischen Druck wird das Kapillarblut aus der oberflächlichen Dermis verdrängt, wodurch die Haut vorübergehend erblasst. Dieses erblasste Hautfenster verringert die Absorption von oberflächlichem Hämoglobin, sodass 20% bis 35% mehr Photonenenergie direkt in das darunterliegende Gewebe eindringen kann. tiefe digitale Beugesehne.
  • Abtastgeschwindigkeit: Halten Sie eine konstante Schleifgeschwindigkeit von 3 bis 5 Zentimetern pro Sekunde ein. Halten Sie das Handstück niemals unbeweglich über einer Sehnenstruktur des Pferdes. Ein unbeweglicher Schleifvorgang führt zu Überhitzungsstellen, die eine plötzliche, ausweichende Rückzugsbewegung des Beines beim Pferd auslösen.
  • Behandlungsbereiche: Behandeln Sie bei jeder Sitzung drei verschiedene geometrische Segmente: die akute fokale Kernläsion, den proximalen Sehnenkörper zur Stimulation der afferenten durchblutenden Versorgung sowie die distalen Ansatzstellen entlang der Sesambeinfasern, um sekundäre biomechanische Belastungen zu lösen.

Wärmemanagement und Konfigurationen des Arbeitszyklus

Die Abgabe von Dauerwellen mit hoher Leistung überschreitet schnell die thermische Relaxationszeit der Pferdehaut, die im Durchschnitt 40 bis 60 Millisekunden beträgt. Eine unkontrollierte Abgabe von Dauerwellen führt dazu, dass sich Wärme in der Haut staut, was zu thermischen Beschwerden führt, lange bevor die tief liegenden Tenozyten eine ausreichende Joule-Dichte erhalten.

Um eine Wärmeentwicklung zu verhindern, während massive Photonenstöße in tiefliegendes Zielgewebe geleitet werden, muss das klinische System im Modus „Gated Pulsed Wave“ arbeiten:

  • Stellen Sie die Dauer des aktiven Impulses ($T_{\text{on}}$) auf 50 Mikrosekunden ein.
  • Konfigurieren Sie das Intervall für die passive Kühlung ($T_{\text{off}}$) auf 150 Mikrosekunden.
  • Dadurch ergibt sich ein Arbeitszyklus von 25%, wodurch die Melaninschicht der Epidermis dreimal so viel Zeit hat, Wärmeenergie an die Umgebungsluft und den Blutkreislauf abzugeben.
  • Die kombinierte Spitzenausgangsleistung sollte zwischen 15 und 25 Watt liegen (unter Verwendung des 70% mit 980 nm für die Durchdringung von Gefäßen und tiefem Bindegewebe sowie des 30% mit 1470 nm für die Beseitigung von Interstitialflüssigkeit).
  • Halten Sie die kumulative Energiedichte entlang des Umfangs der akuten Läsion zwischen 25 und 35 Joule pro Quadratzentimeter und in den umgebenden stabilisierenden Strukturen zwischen 15 und 20 Joule pro Quadratzentimeter ein.

Kritische Analyse der Kaltlasertherapie bei Pferden im Vergleich zu Systemen der Klasse IV

Eine genaue Prüfung veterinärmedizinischer Gutachten und klinischer Berichte macht die große funktionale Kluft zwischen der Kaltlasertherapie mit geringer Intensität für Pferde und therapeutischen Systemen der Klasse IV für Pferde, die chirurgischen Standards entsprechen, deutlich.

Lasertherapie bei Pferden66

Geräte mit geringer Leistung erzeugen Emissionen im Bereich von Bruchteilen eines Milliwatts im Wellenlängenbereich von 635 nm bis 810 nm, wobei die Ausgangsleistung häufig auf 0,5 Watt oder weniger begrenzt ist. Untersuchungen zur Rehabilitation von Pferden zeigen, dass diese tragbaren Kältetherapiegeräte zwar durch oberflächliche Nervenhyperpolarisation eine mäßige schmerzlindernde Wirkung auf der Oberfläche erzielen, jedoch keine strukturelle Kollagenregeneration bei Sehnenrissen im Kernbereich bewirken. Tierärztliche Sportmedizinzentren entsorgen diese Geräte mit geringer Leistung häufig, nachdem Ultraschalluntersuchungen bestätigen, dass sich die Querschnittsfläche der Läsion trotz monatelanger täglicher Anwendung nicht verändert hat.

Längsschnittlicher Strukturvergleich verschiedener Behandlungsmodi
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Klinische Messgröße Kaltlaser-Behandlungsmodus Klasse IV Dual-Wellen-Laser
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Photonenausgangsleistung < 0,5 Watt (Kalt) 15 bis 30 Watt (Klasse IV)
Eindringtiefe ins Gewebe     3 bis 8 mm Maximal 40 bis 60 mm Direkt
Behandlungsdauer 45 bis 60 Minuten 8 bis 12 Minuten
Zelluläre Reaktion Oberflächliche Nervenberuhigung     Tiefe Tenozytenmitose
Neuausrichtung der Kollagenfasern   Schlecht (unorganisiert III)    Hervorragend (parallel I)
Diagnostischer Läsionsverschluss    Unvollständig / ins Stocken geraten Schnelle strukturelle Auffüllung
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In Fachzeitschriften für Veterinärchirurgie und Sportmedizin veröffentlichte klinische Studien an Pferden zeigen, dass eine hochleistungsfähige Lasertherapie der Klasse IV die Heilung von Sehnenläsionen im Vergleich zur natürlichen Ruhephase um das 40% bis 55% beschleunigt. Ultraschallmessungen der Gewebeelastizität bestätigen, dass Sehnen, die nach Klasse-IV-Protokollen behandelt wurden, dicht gepackte, parallele Typ-I-Kollagenfibrillen mit überlegener Zugfestigkeit entwickeln, wodurch die spröden Narbenbildungen vermieden werden, die zu chronischen Schäden führen.

Tierärzte heben die Effizienz als entscheidenden Faktor hervor. Die Abgabe von 6.000 Joule an den Suspensoriuszweig eines Pferdes mit einem Kaltlaser geringer Leistung dauert über eine Stunde, was die Geduld des Pferdes auf die Probe stellt und das Personal bindet. Ein leistungsstarkes System der Klasse IV liefert dieselbe therapeutische Dosis in 8 bis 10 Minuten kontrollierter Kontaktmassage und lässt sich nahtlos in den hektischen Alltag einer Pferdeklinik oder eines Trainingszentrums integrieren.

Klinische Falldokumentation: Akute Kernläsion der Sehne des oberflächlichen Fingerbeugers

Ausgangsprofil und Diagnostik des Patienten

  • Aktenzeichen: Abteilung für Pferdesportmedizin, Klinisches Protokoll #EQ-2026-FL-0722
  • Patient: 7-jähriger niederländischer Warmblut-Wallach (KWPN), aktiver Grand-Prix-Springreiter
  • Hauptbeschwerden: Hinkheit der linken Vordergliedmaße im Grad 4/5 nach einem Wettkampf. Starke lokale Erwärmung, festes Ödem und deutliche Schmerzen bei Palpation entlang der palmaren Seite des mittleren Metakarpalbereichs (Zone 2B). Bisherige Behandlung: 72 Stunden langes Kühlen mit kaltem Wasser und Verabreichung von Phenylbutazon mit minimaler Verringerung der lokalen Schwellung.
  • Ultraschalluntersuchung zu Beginn der Studie: Transversale und longitudinale Aufnahmen zeigten eine schwere Läsion vom Typ 3 im Kernbereich der linken Sehne des oberflächlichen Beugers der Finger, die sich über eine Länge von 8 Zentimetern auf eine Gesamtquerschnittsfläche von 42% erstreckte und mit einer ausgeprägten Unterbrechung des parallelen Fibrillarmusters einherging.
  • Lahmheitsgrad: American Association of Equine Practitioners (AAEP) Grad 4/5 (deutliche Lahmheit im Schritt, keine Belastung beim Drehen).
Ultraschallmessungen der Läsionsabmessungen über den gesamten Behandlungszeitraum hinweg
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Bewertungsphase: Querschnitt der Läsion – %-Fibrillen-Parallel-Score
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Ausgangswert (Tag 0) 42% Kerndefekt Grad 0 (vollständige Desorganisation)
3. Woche nach der Laserbehandlung 24% Kerndefekt Grad 1 (frühes Einwachsen)
6. Woche nach der Laserbehandlung 11% Kerndefekt Grad 2 (organisierte Ansammlungen)
12. Woche nach der Laserbehandlung < 2% (abgeklingende Narbe) Grad 3 (linearer Typ I)
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Vollständige Interventionsparameter

Der Patient durchlief ein intensives Rehabilitationsprogramm unter Einsatz einer mobilen therapeutischen Arbeitsstation der Klasse IV mit zwei Wellenlängen. Die Sitzungen fanden direkt im Pferdebox statt, ohne dass chemische Beruhigungsmittel verabreicht wurden.

Laser-Dosimetrie und Protokoll der Betriebsparameter
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Parameterwert / Spezifikation
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Systemarchitektur: Veterinärplattform der Klasse IV mit zwei Wellenlängen
Wellenlängenverteilung: 70% 980 nm (Perfusion) / 30% 1470 nm (Anti-Ödem)
Handstück: 50 mm konturierte Saphir-Massage-Kontaktsonde
Spitzenbetriebsleistung 20,0 Watt insgesamt (14,0 W bei 980 nm + 6,0 W bei 1470 nm)
Pulsmodulationsstruktur Pulsmodus: Ton 50 µs, Toff 150 µs (Einschaltdauer 25%)
Durchschnittliche Dauerleistung: 5,0 Watt
Behandlungstechnik: Kontinuierlicher längsgerichteter Kompressionshub
Gesamtenergie pro Sitzung: 6.200 Joule pro Sitzung
Behandelte Fläche: 180 cm² (mittlere Metakarpalzone, von medial nach lateral)
Behandlungshäufigkeit Woche 1–2: 3 × pro Woche; Woche 3–6: 2 × pro Woche; Woche 7–12: 1 × pro Woche
Gesamtzahl der klinischen Sitzungen 18 abgeschlossene Sitzungen
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Entwicklung der Rehabilitation und funktionelle Messgrößen

  • Woche 1 bis 2: Die lokale Überwärmung und das ausgeprägte Weichteilödem waren bis zur vierten Lasersitzung vollständig abgeklungen. Die Schmerzwerte bei der Palpation sanken von 9/10 auf 2/10. Die Lahmheit verbesserte sich im Handtraben von AAEP-Grad 4 auf Grad 2.
  • Woche 3 bis 6: Die Ultraschall-Nachuntersuchung in Woche 6 zeigte, dass sich der Kerndefekt von 42% auf 11% des Sehnenquerschnitts verkleinert hatte. Die Echogenität veränderte sich von anechoisch (schwarz) zu fleckig normoechogen (grau), was ein dichtes Zell- und Kollagenwachstum bestätigte. Das Pferd begann mit kontrollierten 20-minütigen Handführ-Einheiten, ohne dass es zu erneuten Verschlimmerungen kam.
  • Umfassende Nachuntersuchung in Woche 12:
    • Diagnostischer Ultraschall: Vollständiger Verschluss der Läsionshöhle im Muskelkern durch dicht gepackte, lineare Faserbündel, die dem kontralateralen, unverletzten Glied entsprechen.
    • Beurteilung von Lahmheiten: AAEP-Klasse 0/5 (fehlerfrei im Schritt, Trab und bei engen Kreisen auf hartem und weichem Untergrund).
    • Das Pferd machte Fortschritte bei der kontrollierten Trabarbeit unter dem Sattel und kehrte im sechsten Monat zum regulären Springtraining zurück, ohne dass erneut eine Sehnenüberwärmung oder eine Flüssigkeitsansammlung auftrat.
Meilensteine der Rehabilitation und Funktionsverfolgung
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Klinische Messwerte Ausgangswert     Woche 3 Woche 6 Woche 12
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AAEP-Lahmheitsgrad    Grad 4/5    Grad 2/5    Grad 1/5    Grad 0/5
Empfindlichkeit bei Palpation    Stark (9)    Leicht (3)    Spuren (1)    Null (0)
Umfang des Mittelhandknochens   23,4 cm 20,8 cm     19,6 cm     19,2 cm
Sehnenquerschnitt: Kern  Defekt 42%   Defekt 24%   Defekt 11%   Abgeklingt
Tägliche Handführzeit    0 Min. 15 Min. 30 Min. 45 Min. (Trab)
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Die Integration des Lasertherapiegeräts für Pferde in die moderne Tierarztpraxis

Der Einsatz eines hochintensiven Klasse-IV-Lasersystems in einer ambulanten Pferdeklinik oder einer Überweisungsklinik verbessert den klinischen Fallablauf und die Wirtschaftlichkeit der Behandlung. Herkömmliche Behandlungsabläufe führen zu erheblichen Verzögerungen, schwankenden Genesungsraten und anhaltenden Problemen bei der Nachsorge:

Vergleichende Analyse von Arbeitsabläufen und klinischen Auswirkungen
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Klinische Variable Traditionelle konservative Behandlung  Laserprotokoll der Klasse IV
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Anfängliche Stallruhe 6 bis 9 Monate Gesamtdauer der Ruhestellung 6 bis 8 Wochen Kontrolliert
Rezidivrate     35% bis 45% innerhalb des ersten Jahres   < 8% über 24 Monate
Sedierungsbedarf   Oft erforderlich bei Stoßwellenbehandlung   Keine (entspannendes Gefühl)
Compliance-Rate der Besitzer   Gering (mühsame Eis-/Umschlaganwendungen)    Hoch (klinisch geleitete Sitzungen)
Qualität des Sehnengewebes   Schwacher Typ-III-Faserbereich    Dichte parallele Typ-I-Faserpakete
Gewinnspanne der Praxis   Gering (nur Aufschlag auf Medikamente)   Hoch (spezielle Therapiegebühr)
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Herkömmliche konservative Therapien weisen erhebliche Einschränkungen auf. Eine langfristige Behandlung mit nichtsteroidalen Entzündungshemmern kaschiert die klinische Lahmheit, ohne die Synthese der Sehnenmatrix zu beschleunigen, und birgt das Risiko von Magengeschwüren und einer Kolitis des rechten dorsalen Dickdarms. Die extrakorporale Stoßwellentherapie erzielt wertvolle osteogene und schmerzlindernde Effekte, doch erfordern ihre lauten, ballistischen Entladungen und die damit verbundenen mechanischen Beschwerden in der Regel eine medikamentöse Sedierung, was sowohl die Kosten als auch die Risiken des Eingriffs erhöht.

Injektionen mit thrombozytenreichem Plasma und Stammzellen bieten biologische Unterstützung, doch ihr Erfolg hängt stark vom lokalen mikrovaskulären Umfeld ab. Die Injektion teurer biologischer Präparate in eine ischämische, hypoxische Kernläsion ohne Wiederherstellung der lokalen Mikrozirkulation führt oft zu enttäuschenden Ergebnissen.

Die Hochleistungs-Lasertherapie der Klasse IV umgeht diese Einschränkungen durch eine nicht-invasive, gezielte Energieabgabe:

  1. Die zelluläre Energieproduktion: Photonen im nahen Infrarotbereich mit hoher Dichte regen die Zellatmung in geschädigten Tenozyten an und fördern so die Kollagensynthese, ohne dass dabei ein Nadeltrauma oder Kontaminationsrisiken entstehen.
  2. Echte strukturelle Umgestaltung: Durch die Kombination der Wellenlängen 980 nm und 1470 nm wird die tiefe Interstitialflüssigkeit beseitigt und gleichzeitig die Ausrichtung von Typ-I-Kollagen angeregt, wodurch die natürliche Elastizität der Sehne wiederhergestellt wird, anstatt dass steifes, narbenanfälliges Gewebe entsteht.
  3. Optimierter Arbeitsablauf in der Praxis: Nicht-invasive Behandlungen dauern im Boxenbereich weniger als 15 Minuten und kommen ohne Sedierung aus, sodass sich die Pferde wohlfühlen und der Pferdesportpraxis eine verlässliche Einnahmequelle entsteht.

Die Multiwellenlängen-Lasertechnologie der Klasse IV löst den bisherigen Zielkonflikt zwischen längerer Pause und hohen Rückfallraten. Pferdekliniken, die diese Systeme einsetzen, erzielen zuverlässige, nachgewiesene Sehnenheilung und bringen Spitzensportpferde sicher und gesund zurück auf Wettkampfniveau.

Die vorl: Die nächste: