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Die klinische Landschaft der regenerativen Medizin hat sich durch das Aufkommen der Hochleistungslasertherapie grundlegend verändert. Wenn Praktiker das beste Gerät für die Kaltlasertherapie evaluieren, werden sie häufig mit einer Flut von Marketingterminologie konfrontiert, die die zugrunde liegende Biophysik verdeckt. Um therapeutische Erfolge zu erzielen - insbesondere in den anspruchsvollen Bereichen der Pferdesportmedizin und der Physiotherapie beim Menschen - muss man über das oberflächliche Verständnis von “Licht” hinausgehen und die Wissenschaft der Photonenverteilung, der Energiedichte und der zellulären Signalübertragung beherrschen.
Bei der klinischen Anwendung eines von der FDA zugelassenen Kältemittels Lasertherapiegerät, In der Biophysik besteht die primäre Herausforderung nicht in der Aktivierung der Zelle, sondern darin, eine ausreichende Anzahl von Photonen in die Zieltiefe zu bringen. Dies wird in der Biophysik oft als “Photon Bucket”-Theorie bezeichnet.
Biologisches Gewebe ist ein sehr trübes Medium. Wenn Laserlicht in die Haut eintritt, unterliegt es vier primären Wechselwirkungen: Reflexion, Transmission, Streuung und Absorption. Bei tiefen Gewebepathologien, wie z. B. der Iliosakralfehlfunktion bei Pferden oder der tiefsitzenden Lumbalradikulopathie beim Menschen, ist die Streuung der größte Feind der klinischen Wirksamkeit. Wenn Photonen in die Tiefe vordringen, prallen sie an zellulären Strukturen und interstitiellen Flüssigkeiten ab, wodurch der Strahl gestreut und seine Intensität verringert wird.
Um dies zu überwinden, muss ein Gerät über eine hohe “Bestrahlungsstärke” (Leistung/Fläche) verfügen. Laser der Klasse IIIb (LLLT) mit geringerer Leistung eignen sich zwar hervorragend für die oberflächliche Wundheilung, können aber oft keine “therapeutische Dosis” für Gewebe in einer Tiefe von mehr als 2 bis 3 Zentimetern liefern, da sich die Photonendichte zerstreut, bevor sie das Ziel erreicht. Ein Klasse-IV-System hingegen liefert den “Druck”, der notwendig ist, um das therapeutische Fenster in Tiefen von 8-12 Zentimetern zu verschieben, wodurch Lasertherapie für Pferde für proximale Suspensions- oder Beckenprobleme nicht nur möglich, sondern auch sehr vorhersehbar.
Die Bezeichnung eines von der FDA zugelassenen Kaltlaser-Therapiegeräts ist mehr als eine bürokratische Hürde; sie ist eine Garantie für technische Transparenz. In den Vereinigten Staaten reguliert die FDA medizinische Laser nach den Normen 21 CFR 1040.10 und 1040.11.
Für den Kliniker wird der Unterschied zwischen einem Laser der Klasse IIIB und einem der Klasse IV durch die maximal zulässige Exposition (MPE) und das Potenzial für Augen- und Wärmeschäden definiert. Die “therapeutische Freigabe” (510k) stellt jedoch auch sicher, dass die angegebene Ausgangsleistung des Geräts korrekt ist. In einer Branche, in der viele nicht zugelassene Geräte ihre Wattzahl falsch angeben, bietet ein FDA-zugelassenes Gerät dem Arzt die Gewissheit, dass der Patient tatsächlich diesen Energiefluss erhält, wenn er ein Protokoll auf 15 Watt einstellt. Diese Präzision ist entscheidend, um den “hemmenden” Bereich der Arndt-Schultz-Kurve zu vermeiden, in dem eine übermäßige Energiezufuhr theoretisch die Heilung behindern könnte.
Um den Markt und den klinischen Nutzen vollständig zu verstehen, müssen wir semantische Konzepte mit hohem Durchsatz berücksichtigen, die die Kluft zwischen human- und veterinärmedizinischen Anwendungen überbrücken:
Die Wirksamkeit des besten Kaltlasertherapiegeräts wird an seiner Fähigkeit gemessen, die Entzündungskaskade zu modulieren. Sobald die Photonen die Mitochondrien erreichen, ist das primäre Ziel das Enzym Cytochrom c Oxidase. Die Absorption des Lichts führt zu den folgenden systemischen Verschiebungen:
Durch die Verdrängung von Stickstoffmonoxid (NO) aus der Bindungsstelle des Enzyms ermöglicht der Laser einen sofortigen Anstieg des Sauerstoffverbrauchs. Dadurch wird die Produktion von Adenosintriphosphat (ATP) beschleunigt, das als “Währung” für die zelluläre Reparatur dient. Für ein Hochleistungspferd bedeutet dies, dass die Stoffwechselrate einer geschädigten Sehne künstlich beschleunigt werden kann, um die Reparaturrate von besser durchblutetem Gewebe zu erreichen.

Chronische Verletzungen sind häufig durch eine schlechte Blutversorgung gekennzeichnet. Die Lasertherapie stimuliert die Freisetzung des vaskulären endothelialen Wachstumsfaktors (VEGF). Dieser Prozess der Neovaskularisierung ist entscheidend für die langfristige Heilung von chronischer Hautentzündung oder Osteoarthritis, da er die Nährstoff- und Sauerstoffversorgung des geschädigten Bereichs wiederherstellt.
Es hat sich gezeigt, dass die Hochleistungslasertherapie proinflammatorische Zytokine wie IL-1 und TNF-alpha herunterreguliert und gleichzeitig entzündungshemmende Wachstumsfaktoren hochreguliert. Diese doppelte Wirkung sorgt sowohl für eine sofortige Schmerzlinderung als auch für eine langfristige strukturelle Veränderung.
Der Patient war ein 12-jähriger Hannoveraner Hengst, der auf Grand-Prix-Niveau startete. Das Pferd stellte sich mit einem “Schwungverlust”, Schwierigkeiten bei der seitlichen Arbeit nach links und einer sichtbaren “Jägerbeule” in der linken Iliosakralregion vor. Die Palpation ergab akute fokale Schmerzen über dem Tuber sacrale.
Die Nuklearszintigraphie (Knochenszintigraphie) zeigte einen signifikanten “Hot Spot” (erhöhte Aufnahme von Radiopharmaka) im linken Iliosakralgelenk, was auf einen aktiven Knochenumbau und eine chronische Entzündung hinweist. Ultraschallgesteuerte Kortikosteroid-Injektionen hatten nur vorübergehend für vier Wochen Linderung verschafft, bevor die Symptome zurückkehrten.
Angesichts der Tiefe des Iliosakralgelenks (etwa 10-15 cm unter der Haut und dem Muskel bei einem Hengst dieser Größe) wäre ein Standard-LLLT-Gerät unwirksam. Ein hochintensives Klasse-IV-Protokoll wurde entwickelt, um sowohl die tiefe Gelenkentzündung als auch die sekundären epaxialen Muskelkrämpfe zu behandeln.
| Parameter | Wert/Einstellung | Klinischer Grundgedanke |
| Wellenlänge | 810nm + 980nm + 1064nm | Multi-Wellenlängen-Ansatz, der auf mitochondriale, vaskuläre und neurologische Signalwege abzielt. |
| Durchschnittliche Leistung | 20 Watt | Erforderlich zur Überwindung der massiven Muskelmasse in der Gesäßregion. |
| Einschaltdauer | 80% (gepulst) | Hohe Durchschnittsleistung mit Mikrospalten, die einen Wärmestau im dichten Haarkleid verhindern. |
| Gesamte Energiedosis | 15.000 Joule | Verteilt über das Iliosakralgelenk und die dazugehörigen lumbalsakralen Faszien. |
| Anwendungstechniken | Berührungslose, scannende Bewegung | Sorgt für eine gleichmäßige Verteilung über eine große Fläche von 20 cm x 20 cm. |
| Frequenz | 2 Sitzungen pro Woche für 4 Wochen | Entwickelt, um die sekundäre “Umgestaltungsphase” des PBM zu ermöglichen. |
Dieser Fall zeigt, dass bei Pathologien des tiefen Achsenskeletts das “beste Kaltlaser-Therapiegerät” ein Gerät ist, das hohe Gesamtjoule abgeben kann, ohne die Sicherheit der Oberfläche zu beeinträchtigen. Durch den Einsatz eines 20-W-Systems der Klasse IV konnte die Gesäßmuskulatur durchdrungen und die SI-Bänder erreicht werden, was mit Geräten mit geringerer Leistung nicht möglich ist.
Damit eine Einrichtung die Lasertherapie bei Pferden erfolgreich integrieren kann, muss die Ausrüstung robust genug für eine stabile Umgebung sein und gleichzeitig die Präzision eines chirurgischen Instruments aufweisen.
Bei Anwendungen an Pferden ist das Handstück der anfälligste Teil des Systems. Professionelle Geräte verwenden häufig robuste Glasfaserkabel und austauschbare Köpfe, wie z. B. einen “Massagekopf”, mit dem der Arzt die Haare bewegen und das Gewebe zusammendrücken kann, um die Laserquelle näher an die Zielpathologie zu bringen.
Moderne, von der FDA zugelassene Kaltlasertherapiegeräte verfügen über eine intuitive Software, die nach der “Patientenspezies”, dem “Zustand” und dem “Körpermorphotyp” fragt. So wird sichergestellt, dass der Techniker eine sichere und wirksame Behandlung durchführen kann, während der leitende Arzt die Einstellungen für spezielle klinische Fälle außer Kraft setzen kann.
Wir bewegen uns auf eine Ära der “Wellenlängensynchronisation” zu. Die Forschung legt nahe, dass das Pulsieren verschiedener Wellenlängen in bestimmten Intervallen einen Synergieeffekt erzeugen kann. So kann z. B. die Verwendung einer 650nm-Wellenlänge zur “Ankurbelung” der oberflächlichen Durchblutung, bevor das tiefe Gewebe mit 1064nm bestrahlt wird, die gesamte Sauerstoffversorgung der Zielstelle verbessern. Dieser Grad an Raffinesse unterscheidet ein professionelles klinisches Gerät von einem “Gadget” für den Verbraucher.”
Ob die Achillessehne eines menschlichen Athleten oder das Suspensorium eines Springreiters behandelt werden soll, die klinischen Anforderungen bleiben dieselben: Präzision, Leistung und Sicherheit. Der Übergang von der Klasse-III- zur Klasse-IV-Technologie bedeutet eine Verlagerung von der “palliativen” Behandlung zur “regenerativen” Therapie. Durch die Auswahl eines FDA-zugelassenen Kaltlasertherapiegeräts, das auf die biophysikalischen Bedürfnisse des Patienten abgestimmt ist, kann der Arzt Ergebnisse erzielen, die früher ohne invasive Eingriffe für unmöglich gehalten wurden.
Was ist der Unterschied zwischen “Super-Pulsed” und “Continuous Wave” Lasern?
Supergepulste Laser liefern sehr hohe Leistungsspitzen in extrem kurzen Bursts (Nanosekunden). Dies ermöglicht ein tiefes Eindringen ohne Hitzeentwicklung. Laser mit kontinuierlicher Welle (CW) liefern einen konstanten Energiestrom, der besser geeignet ist, den thermischen Effekt zu erzeugen, der für die Entspannung der Muskeln und die Steigerung des Blutflusses erforderlich ist. Die besten Geräte bieten oft beide Modi.
Kann man die Lasertherapie bei einem Pferd mit einer “heißen” Verletzung anwenden?
Ja, aber das Protokoll muss angepasst werden. Bei akuten Entzündungen (in den ersten 24-72 Stunden) werden eine geringere Energiedichte und spezifische “entzündungshemmende” Frequenzen (oft niedrigere Frequenzen) verwendet, um eine Überstimulation des Bereichs zu vermeiden.
Besteht die Gefahr, dass ein Patient “überbehandelt” wird?
Ja. Gemäß der biphasischen Dosis-Wirkungsbeziehung kann man, sobald man das therapeutische Fenster überschreitet, einen Punkt der “Bioinhibition” erreichen, an dem sich der Heilungsprozess tatsächlich verlangsamt. Aus diesem Grund ist die Einhaltung validierter Dosimetrieprotokolle unerlässlich.
Beeinflusst die Haarfarbe die Lasertherapie bei Tieren?
Erheblich. Dunkles Haar absorbiert mehr Licht und wandelt es an der Oberfläche in Wärme um. Bei der Behandlung eines dunkelhaarigen Pferdes oder Hundes muss der Therapeut eine Abtastbewegung oder ein spezielles “Kontakt”-Gerät verwenden, um sicherzustellen, dass die Energie die Dermis erreicht und nicht nur das Fell erhitzt.
Wie ist die Lasertherapie im Vergleich zur Stoßwellentherapie (ESWT)?
Sie sind komplementär. Die Stoßwelle ist eine mechanische Druckwelle, die sich hervorragend dazu eignet, Verkalkungen aufzubrechen und die Heilung von Knochen und Sehnen zu stimulieren. Bei der Lasertherapie handelt es sich um ein photochemisches Verfahren, das sich hervorragend für Weichteilentzündungen, die Nervenregeneration und die zelluläre Energieproduktion eignet.
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