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In der Medizin wird seit langem nach einem “heiligen Gral” für chronische Muskel-Skelett-Erkrankungen gesucht - nach einer Methode, die schnelle symptomatische Linderung bringt und gleichzeitig die zugrunde liegende strukturelle Pathologie angeht. Während sich pharmazeutische Interventionen auf die chemische Hemmung und chirurgische Optionen auf die mechanische Korrektur konzentrieren, hat der Bereich der Photobiomodulation (PBM) ein biologisches Paradigma eingeführt.
Um den aktuellen Stand der Lasertherapie zur Behandlung von Tiefengewebe zu verstehen, müssen wir zunächst die gängige Annahme in Frage stellen: Ist die Lasertherapie einfach nur ein Hightech-Heizkissen, oder stellt sie eine grundlegende Veränderung der zellulären Signalübertragung dar? Durch Anwendung des Prinzips “erst fragen, ob es so ist, dann fragen, warum” können wir die klinische Realität dieser Technologie analysieren.
Bevor Sie untersuchen, wie die Lasertherapie müssen wir feststellen, ob die beobachteten klinischen Ergebnisse wirklich regenerativ sind oder ob es sich lediglich um einen Placebo-Effekt handelt, der durch das Wärmegefühl ausgelöst wird.
Strenge klinische Versuche mit “Scheinlasern” (bei denen das Licht blockiert wird, das Gerät aber aktiv bleibt) haben durchweg gezeigt, dass die biologischen Wirkungen - wie die erhöhte Zugfestigkeit von Sehnen und die Verringerung des C-reaktiven Proteins in arthritischen Gelenken - nur dann auftreten, wenn die spezifischen Wellenlängen des Nahinfrarotspektrums (NIR) mit zellulären Chromophoren interagieren. Es handelt sich also nicht um eine thermische, sondern um eine photochemische und photophysikalische Wirkung.
Lasertherapie bei Arthritis befasst sich mit einem zentralen pathologischen Merkmal: der chronischen Hypoxie. In einem degenerativen Gelenk ist die Mikrozirkulation häufig durch interstitielle Ödeme und Synovialverdickung beeinträchtigt. Dadurch entsteht ein sauerstoffarmes Milieu, das den Kreislauf von Schmerzen und Gewebezerfall aufrechterhält.
Laser-Tiefengewebetherapie-Behandlung nutzt hohe Leistungsdichten, um diese dichten, hypoxischen Umgebungen zu durchdringen. Im Gegensatz zur Low-Level-Lasertherapie (LLLT), die nur die oberflächliche Dermis erreichen kann, liefern hochintensive Klasse-IV-Systeme eine ausreichende Photonendichte, um die intraartikulären Räume von Hüfte, Schulter und Wirbelsäule zu erreichen.
Die Wirksamkeit der PBM beruht auf dem “Arndt-Schulz-Gesetz”, das besagt, dass schwache Reize die physiologische Aktivität anregen, während sehr starke Reize sie hemmen. Das klinische Fachwissen liegt darin, das “therapeutische Fenster” zu finden - die exakte Dosierung, die eine Reparatur auslöst, ohne eine hemmende Stagnation zu verursachen.
Eine der unmittelbarsten Auswirkungen von NIR-Licht ist die Freisetzung von Stickstoffmonoxid (NO). Während NO häufig im Zusammenhang mit der mitochondrialen Atmung diskutiert wird (wie in der bisherigen Literatur erwähnt), ist seine Rolle als potenter Vasodilatator ebenso entscheidend.
Wenn die Laserenergie auf das Gefäßendothel trifft, führt die Freisetzung von NO zur Entspannung der glatten Muskeln der Gefäßwände. Dies führt zu:
Bei Patienten, die sich für eine Lasertherapie bei Arthritis entscheiden, geht es in erster Linie um Schmerzen. Die PBM wirkt auf das periphere Nervensystem auf drei verschiedene Arten:
Eine große Herausforderung in der medizinischen Optik ist der “Streueffekt” des menschlichen Gewebes. Wenn Licht in den Körper eintritt, verhält es sich wie die Scheinwerfer eines Autos bei dichtem Nebel. Um eine tief sitzende Pathologie zu erreichen, muss der Laser innerhalb des “Optischen Fensters” (600nm bis 1100nm) arbeiten, wo die Absorption durch Melanin, Hämoglobin und Wasser am geringsten ist.

Im Zusammenhang mit der Tiefengewebslasertherapie ist die “Leistung” (gemessen in Watt) nur ein Teil der Gleichung. Wir müssen uns auf die “Bestrahlungsstärke” (Watt/cm²) konzentrieren. Eine hohe Bestrahlungsstärke ermöglicht es dem Behandler, die Hautbarriere zu überwinden und in kürzerer Zeit eine hohe Dosis an das Zielgewebe abzugeben.
Ein 15-Watt-Laser kann beispielsweise in etwa 3 bis 5 Minuten 3.000 Joule an eine Lendenbandscheibe abgeben. Ein 0,5-Watt-Laser bräuchte Stunden, um die gleiche Energie zu liefern, und in dieser Zeit würden die natürlichen homöostatischen Mechanismen des Körpers die Wirkung wahrscheinlich wieder aufheben. Diese “Power-over-Time”-Effizienz ist der Grund, warum Klasse-IV-Laser den klinischen Durchsatz revolutioniert haben.
Arthritis ist nicht nur “Verschleiß”, sondern ein Zustand chronischen biochemischen Ungleichgewichts. Die Synovialmembran, die für die Schmierung sorgen sollte, wird zu einer Quelle für abbauende Enzyme.
Es hat sich gezeigt, dass die Lasertherapie bei Arthritis die Expression von Interleukin-1β (IL-1β) und Matrix-Metalloproteinasen (MMPs) herunterreguliert. Dies sind die “biologischen Scheren”, die die Knorpelmatrix durchschneiden. Indem wir diese Enzyme auf genetischer Ebene durch Photobiomodulation hemmen, bewegen wir uns über die Schmerzbehandlung hinaus in den Bereich der Gelenkerhaltung.
Um die klinische Tragweite besser zu verstehen, müssen wir uns die folgenden Punkte ansehen:
Der folgende klinische Fall stellt eine komplexe Multigewebepathologie dar, die Knochendegeneration, Nervenkompression und chronische Muskelverspannungen umfasst.
Der Patient wies ein “oberes Kreuzsyndrom” mit signifikanten Triggerpunkten im oberen Trapezius und Levator Scapulae auf. Die neurologische Untersuchung bestätigte ein vermindertes Gefühl im C6-Dermatom. Die vorherige Anwendung von Muskelrelaxantien und Physiotherapie brachte nur vorübergehende Linderung.
Die Strategie konzentrierte sich auf die “De-Sensibilisierung” der Nervenwurzel und die “De-Tonisierung” der hyperaktiven Muskulatur.
| Parameter | Phase 1 (Wochen 1-3: Schmerz und Nerven) | Phase 2 (Wochen 4-6: Mobilität und Reparatur) |
| Primäre Wellenlänge | 1064nm (tiefstes Eindringen für Nervenwurzeln) | 810nm (Stoffwechselanregung) |
| Sekundäre Wellenlänge | 980nm (Gefäßstimulation) | 915nm (Hämoglobin-Oxygenierung) |
| Modus | Gepulst (Hochfrequenz - 1000Hz) | Kontinuierliche Welle (CW) |
| Durchschnittliche Leistung | 12 Watt | 18 Watt (verteilt auf eine größere Fläche) |
| Dosis (Fluenz) | 12 J/cm² über der Wirbelsäule | 15 J/cm² über dem Trapezius |
| Energie insgesamt | 2.500 Joule (Halswirbelsäule) | 5.000 Joule (Nacken + Schultern) |
| Frequenz | 2 Sitzungen pro Woche | 1 Sitzung pro Woche |
Die Kombination aus Tiefengewebslasertherapie und ergonomischer Anpassung führte zu einem Rückgang der Symptome um 90%. Indem wir mit der Wellenlänge 1064 nm auf die C5-C6-Nervenwurzel abzielten, konnten wir das perineurale Ödem, das die Radikulopathie verursachte, reduzieren, während die Wellenlänge 810 nm die chronische Muskelermüdung behandelte.
In der Welt der Lasertherapie bei Arthritis wird die Wellenlänge 1064 nm oft zugunsten der häufigeren Wellenlänge 810 nm übersehen. Allerdings liegt 1064 nm an der Spitze des “Transparenzfensters” für menschliches Gewebe. Da sie die geringste Absorption in Melanin und Wasser aufweist, kann sie die tiefen Bandstrukturen der Wirbelsäule erreichen, die für andere Wellenlängen unzugänglich sind.
Wenn wir 1064 nm (für die Tiefe) mit 810 nm (für die ATP-Produktion) und 980 nm (für die Durchblutung) kombinieren, erzielen wir eine “trimodale” therapeutische Wirkung, die den Schmerz, die Entzündung und das zugrunde liegende Stoffwechseldefizit gleichzeitig angeht.
In Physiotherapiepraxen wird häufig zwischen Laser- und Stoßwellentherapie unterschieden. Beide sind zwar wirksam, wirken aber durch unterschiedliche Mechanismen:
Für ein arthritisches Gelenk, das bereits “wütend” und entzündet ist, ist die lindernde, entzündungshemmende Wirkung der Lasertherapie oft die bessere erste Wahl.
Um sicherzustellen, dass Patienten und Kliniker diese Informationen finden, müssen wir die Schnittstelle zwischen Technologie und Biologie betonen. Die Suche nach “wie funktioniert die Lasertherapie” sollte zu einem Verständnis der “Biostimulation” und nicht nur der “Erwärmung” führen.”
Wichtige semantische Begriffe für die Aufnahme:
Laser der Klasse IV haben zwar eine hohe Leistung, aber die von geschulten Ärzten angewandte “Scanning”-Technik stellt sicher, dass die Energie nie zu lange an einer Stelle konzentriert wird. Der Patient sollte ein angenehmes, warmes Gefühl verspüren. Moderne Geräte verfügen außerdem über Sicherheitssensoren, die eine Überhitzung verhindern.
Bei RA wird der Laser zur Behandlung der Gelenke eingesetzt, die sich gerade in einem “Schub” befinden. Die zugrunde liegende Autoimmunerkrankung wird dadurch zwar nicht geheilt, doch bietet er eine wirksame, nichtmedikamentöse Möglichkeit, lokale Gelenkschmerzen zu lindern und die Mobilität zu erhalten, ohne die Nebenwirkungen systemischer Steroide.
Im Allgemeinen ja. Da der Laser lichtbasiert und nicht elektromagnetisch ist (wie ein MRT oder einige Elektrostimulationsgeräte), beeinträchtigt er die Funktion eines Herzschrittmachers nicht. Wir vermeiden es jedoch immer, den Bereich direkt über dem Gerät zu behandeln.
Die Lasertherapie schafft ein “Fenster der Möglichkeiten”. Durch die Verringerung der Schmerzen und die Verbesserung der Durchblutung kann der Patient Kräftigungsübungen durchführen, die zuvor zu schmerzhaft waren. Die Übungen tragen dann dazu bei, die während der Laserbehandlung erzielten funktionellen Fortschritte zu “sichern”.
Der nächste Schritt in der klinischen Entwicklung der Laser-Tiefengewebetherapie ist die Integration von Diagnosesensoren. Stellen Sie sich ein System vor, das die Temperatur und den Sauerstoffgehalt des Gewebes in Echtzeit messen und die Leistung des Lasers automatisch anpassen kann, um die optimale “Dosis” zu gewährleisten.”
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