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Den Kreislauf durchbrechen: Fortgeschrittene Laserprotokolle für akrale Leckgranulome und chronische Wunden beim Hund

Einführung

Im Bereich der Veterinärdermatologie gibt es nur wenige Erkrankungen, die bei Ärzten und Besitzern so viel Frustration hervorrufen wie das Akrale Leckgranulom (ALG), auch bekannt als Akrale Leckdermatitis. ALG wird oft als Verhaltensproblem abgetan, ist aber in Wirklichkeit eine komplexe multifaktorielle Pathologie, die eine tiefe Gewebefibrose, bakterielle Pyodermie und neuropathischen Juckreiz umfasst. Herkömmliche Behandlungen - topische Kortikosteroide, systemische Antibiotika und das gefürchtete elisabethanische Halsband - führen häufig zu einer hohen Rückfallquote. Sobald die physische Barriere entfernt ist, leckt sich der Hund wieder, angetrieben von einem Juck-Kratz-Reflex, der in den peripheren Nerven fest verdrahtet ist.

Für die moderne Tierarztpraxis ist die Lasertherapiegerät offers a mechanism to disrupt this cycle that pharmaceuticals cannot match. By utilizing specific wavelengths to induce temporary neural blockade while simultaneously stimulating epithelialization, Class IV laser therapy addresses both the symptom (the itch) and the cause (the wound). This article explores the pathophysiology of chronic non-healing wounds and provides a rigorous, clinically proven protocol for managing ALG.

Den Kreislauf durchbrechen: Fortgeschrittene Laserprotokolle für akrale Leckgranulome und chronische Wunden bei Hunden - Lasertherapiegerät(Bilder 1)

Die Pathophysiologie der nicht heilenden Wunden: Ist es nur eine Gewohnheit?

Bevor wir den Laser einsetzen, müssen wir eine Antwort finden: Ist das ALG einfach eine Gewohnheit oder eine physiologische Falle? Die Antwort liegt in dem Konzept des “Juckreiz-Schmerz-Zyklus”.”

Wenn ein Hund einen Brennpunkt an der Hand- oder Fußwurzel leckt, stimuliert die Abschürfung kutane Nozizeptoren (Schmerzrezeptoren). Paradoxerweise werden durch das Belecken Mechanorezeptoren stimuliert, die diese Schmerzsignale vorübergehend hemmen (ähnlich wie beim Reiben eines gestoßenen Schienbeins). So entsteht eine Belohnungsschleife. Mit der Zeit führt die chronische Entzündung dazu, dass die Nervenenden überempfindlich werden (periphere Sensibilisierung).

Warum die Lasertherapie den Kreislauf durchbricht: Die Lasertherapie der Klasse IV heilt nicht einfach nur “die Haut”. Bei Anwendung spezifischer Parameter mit hoher Intensität wirkt sie auf die Neurophysiologie der Läsion:

  1. Hemmung der C-Faser-Übertragung: Hochfluoreszierende Strahlung (insbesondere 980nm und 1064nm) verlangsamt die Leitungsgeschwindigkeit der C-Fasern, die für die Übertragung der Empfindung von tiefem, schmerzhaftem Juckreiz/Schmerz verantwortlich sind. Dies führt zu einer “neuronalen Blockade”, die den Patienten sofort von seinem Leckdrang befreit.
  2. Auflösung der Fibrose: ALGs sind durch eine dicke, erhabene Plaque aus Narbengewebe gekennzeichnet. Dieses avaskuläre Gewebe verhindert, dass Antibiotika die Infektion erreichen. Die Photobiomodulation (PBM) stimuliert die Kollagenaseaktivität und trägt dazu bei, das desorganisierte Kollagen des Granuloms abzubauen und durch gesundes, gefäßreiches Gewebe zu ersetzen.
  3. Bakterientötende Wirkung: Blaues Licht (falls verfügbar) oder hochintensives rotes Licht kann lokal reaktive Sauerstoffspezies (ROS) erzeugen, die für Bakterien giftig sind. Staphylococcus pseudointermedius, die bei diesen Läsionen häufig vorkommen.

Klinische Protokolle: Die “Doughnut”-Technik

Die Behandlung eines Leckgranuloms erfordert einen anderen geometrischen Ansatz als die Behandlung eines Hüftgelenks. Die Läsion besteht in der Regel aus einem zentralen ulzerierten Kern und einem erhabenen, fibrotischen Ring (dem Doughnut).

Wellenlängen-Strategie

  • 650nm (Rot): Zielt auf die zentrale Ulzeration ab, um die Granulation und die Epithelialisierung zu fördern.
  • 810nm / 980nm (NIR): Zielt auf den Faserring und den proximalen Nervenstamm, um die Entzündung zu reduzieren und die Empfindung zu blockieren.

Die Anwendungstechnik

Ein direkter Kontakt mit einer offenen, infizierten Wunde ist aufgrund von Kreuzkontamination und Empfindlichkeit des Patienten kontraindiziert.

  1. Berührungslose Phase: Verwenden Sie einen berührungslosen Kegel oder halten Sie die Sonde 1-2 cm vom zentralen Ulkus entfernt. Geben Sie eine heilende Dosis ab (3-4 J/cm²).
  2. Kontaktphase (Der Ring): Verwenden Sie einen Kontakt-Kugelkopf auf dem intakte Haut um die Läsion herum (der fibrotische Ring). Drücken Sie fest, um das Blut zu verdrängen und eine hohe Dosis (10-12 J/cm²) an die Nervenenden und das Narbengewebe abzugeben.

Klinische Fallstudie: Refraktäres ALG bei einem Dobermann Pinscher

Um die Wirksamkeit dieses dualen Ansatzes zu demonstrieren, stellen wir einen Fall eines chronischen, behandlungsresistenten Granuloms vor.

Patientenprofil:

  • Name: Zeus
  • Rasse: Dobermannpinscher
  • Alter: 5 Jahre
  • Reklamation: Große (4 cm x 6 cm) erhabene, ulzerierte Läsion an der linken dorsalen Handwurzel. Dauer > 6 Monate.
  • Geschichte: Zwei Behandlungen mit Cephalexin und topischem Gentamicin schlugen fehl. Der Besitzer berichtet, dass Zeus die Stelle “obsessiv” leckt, sobald das E-Halsband entfernt wird.

Erste Bewertung:

  • Erscheinungsbild: Tief verdickter Hautbelag mit einem zentralen Krater. Serosanguinöser Ausfluss.
  • Schmerz: Der Patient schont das Bein; er reagiert auf Berührung.
  • Die Diagnose: Chronische akrale Leckhautentzündung mit sekundärer tiefer Pyodermie.

Behandlungsprotokoll

Gerät: Diodenlaser der Klasse IV (Fotonmedix High-Power-Serie). Strategie: Aggressive Schmerz-/Juckreizkontrolle in Kombination mit Wundheilung.

Phase 1: Die “Blockade” (Woche 1 - tägliche Sitzungen)

  • Das Ziel: Stoppen Sie den Juckreiz, um den Verhaltenskreislauf zu durchbrechen.
  • Einstellung: 10 Watt, kontinuierliche Welle (CW).
  • Wellenlänge: 980nm dominant (Analgesie).
  • Die Technik:
    • Behandeln Sie die Margen der Läsion und 5 cm proximal zur Läsion (stromaufwärts entlang der Nervenbahn).
    • Dosis: 15 J/cm² auf die gesunde Haut um die Wunde.
    • Geschwürbett: 650nm niedrige Leistung (200mW) berührungslos für 2 Minuten.
  • Adjunct: Das E-Halsband blieb eingeschaltet.

Phase 2: Die “Umgestaltung” (Wochen 2-3 - alle 48 Stunden)

  • Das Ziel: Erweichen Sie die fibrotische Plaque und schließen Sie das Geschwür.
  • Einstellung: 8 Watt, Multifrequenz (20Hz - 500Hz Mix).
  • Beobachtung: Am 10. Tag hatte sich der “erhabene” Rand deutlich abgeflacht. Das zentrale Geschwür war trocken und zeigte rosa Granulationsgewebe. Zeus zeigte während der Halsbandpausen weniger Interesse an dem Bein.

Phase 3: Endgültiger Abschluss (Wochen 4-5 - Zweimal wöchentlich)

  • Das Ziel: Epithelialisierung (Hautwachstum).
  • Einstellung: 6 Watts, CW.
  • Die Technik: Bewegung über die gesamte Fläche streichen.
  • Dosis: 6-8 J/cm².

Ergebnis

  • Woche 6: Die Läsion war vollständig reepithelisiert. An den Rändern hatte das Nachwachsen der Haare begonnen.
  • Nachuntersuchung (3 Monate): Kein Rezidiv. Das Narbengewebe war weich und biegsam, nicht der harte Klumpen, der normalerweise zurückbleibt.
  • Schlussfolgerung: Der Laser sorgte für das entscheidende “juckfreie Fenster”, das die Heilung des Gewebes ermöglichte. Ohne die neurale Blockade des Klasse-IV-Lasers hätte das mechanische Trauma durch das Belecken die Wunde auf unbestimmte Zeit fortbestehen lassen.

Wirtschaftlicher Wert: Dermatologie als hochfrequente Einnahmequelle

Während die Chirurgie einkommensstark ist und wenig frequentiert wird, ist die Dermatologie das tägliche Brot der Praxis. Laser für die Veterinärdermatologie Anwendungen bieten einen hohen ROI, da sie häufige Besuche erfordern.

Die “Bündel”-Wirtschaft Die Behandlung eines ALG ist keine einmalige Angelegenheit. Sie erfordert ein Paket.

  • Standardprotokoll: 6 bis 10 Sitzungen.
  • Paketpreis: $350 - $550.
  • Materialkosten: $0 (im Gegensatz zu Verbandwechseln, bei denen Tierarzneimittel und Gaze verbraucht werden).
  • Personalzeit: 5-8 Minuten pro Sitzung (durch Krankenschwester/Techniker).

Außerdem führt die erfolgreiche Behandlung einer sichtbaren, hässlichen Wunde wie ALG zu einer enormen Kundenzufriedenheit. Es handelt sich um eine “Plakatwunde” - wenn sie verheilt ist, sieht sie jeder.

Sicherheitserwägungen in der Dermatologie

Die Behandlung offener Wunden erfordert die strikte Einhaltung von Hygiene und Physik.

  1. Bioburden und Debridement: Die Lasertherapie ist kein Zauberstab, der durch nekrotischen Schlamm wirkt. Die Wunde muss gereinigt und debridiert werden vor Laseranwendung. Die Laserenergie muss lebende Zellen erreichen und darf nicht von einer Schorfschicht absorbiert werden.
  2. Kreuzkontamination: Berühren Sie niemals ein infiziertes Geschwür mit der Laserlinse. Verwenden Sie einen abnehmbaren Abstandshalter oder eine berührungsfreie Technik. Wenn das Handstück mit der Wunde in Berührung kommt, muss es gemäß den Herstellerprotokollen sterilisiert werden (in der Regel mit Alkohol oder Chlorhexidin, ohne die Linse zu berühren).
  3. Tätowierungen und Pigment: Viele Hunde haben dunkle Pigmentierungen in der Haut oder an den Schleimhautübergängen. Melanin absorbiert die Laserenergie gierig. Bei der Behandlung dunkelhäutiger Rassen (wie Zeus dem Dobermann) muss die Leistungsdichte sorgfältig überwacht und das Handstück ständig in Bewegung gehalten werden (“Thermal Scanning”), um oberflächliche Verbrennungen zu vermeiden.

Erweiterung der Horizonte: Andere dermatologische Anwendungen

Sobald eine Klinik das ALG-Protokoll beherrscht, kann die Kaltlasergeräte für die Tiermedizin kann bei einem breiten Spektrum von Weichteilproblemen eingesetzt werden:

  • Pyotraumatische Dermatitis (Hot Spots): Eine einzige Sitzung kann eine feuchte, heiße Stelle austrocknen und den Juckreiz erheblich reduzieren, so dass oft keine systemischen Steroide erforderlich sind.
  • Otitis Externa: Die Verwendung einer speziellen, schmalen Spitze zur Abgabe von Licht in den vertikalen Gehörgang kann die Entzündung der Epithelschleimhaut verringern, so dass die Tropfen besser eindringen können und die Schmerzen bei der Reinigung reduziert werden.
  • Analsacculitis: Die postexpressive Entzündung der Analdrüsen reagiert rasch auf eine externe Laseranwendung.

Schlussfolgerung

Die Behandlung von akralen Leckgranulomen stellt die Schnittstelle zwischen Dermatologie, Neurologie und Verhalten dar. Es handelt sich um einen Zustand, der mehr als einen passiven Verband erfordert; er erfordert eine aktive zelluläre Modulation.

Für den Tierarzt ist der Laser der Klasse IV das Werkzeug, das diese Lücke schließt. Durch das Verständnis der unterschiedlichen Rollen der Wellenlängen - Rot für die Reparatur und Nahinfrarot für die neuronale Hemmung - können Tierärzte eines der hartnäckigsten Probleme in der Kleintierpraxis lösen. Der Erfolg, der sich in Fällen wie dem von Zeus zeigt, ist ein Beweis für die Leistungsfähigkeit der modernen Photobiomodulation: Der Juckreiz wird gestoppt, die Wunde geheilt und die Bindung zwischen Tier und Besitzer wiederhergestellt.

FAQ

F: Wird der Laser die Bakterien in der Wunde abtöten? A: Die Lasertherapie schafft ein bakterienfeindliches Umfeld, indem sie die Sauerstoffversorgung erhöht und die Immunantwort (Makrophagenaktivität) stimuliert. Während blaues Licht direkte bakterientötende Eigenschaften hat, wird die Standardtherapie der Klasse IV in erster Linie eingesetzt, um die körpereigene Fähigkeit zur Bekämpfung der Infektion zu stärken, wobei sie oft synergistisch mit Antibiotika wirkt.

F: Ist die Behandlung bei einer offenen Wunde schmerzhaft? A: Nein. Wir verwenden ausschließlich berührungsfreie Techniken für offene Nervenenden. Der Patient spürt in der Regel eine milde, wohltuende Wärme. Bei einem ALG ist die Linderung des Juckreizes oft sofort spürbar.

F: Warum brauchen wir für eine Hauterkrankung eine so hohe Leistung? A: Während die Haut oberflächlich ist, beinhaltet die Pathologie eines ALG eine tiefe Fibrose und eine Reizung der Nervenwurzeln. Laser mit geringer Leistung können das dicke, “bambusartige” Narbengewebe nicht effektiv durchdringen, um das gesunde Bett darunter zu erreichen. Mit Lasern der Leistungsklasse IV können wir die Fibrose durchdringen, um die Remodellierung anzuregen.

F: Kann es auch für Katzen verwendet werden? A: Ja, eosinophile Granulome bei Katzen (Nagetiergeschwüre) sprechen sehr gut auf die Lasertherapie an. Allerdings reagieren Katzen empfindlicher auf Hitze, so dass die Leistungseinstellungen in der Regel um 50% im Vergleich zu den Protokollen für Hunde reduziert werden.

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