Suche im gesamten Bahnhof

Nachrichten

Unternehmensnachrichten丨Industrienachrichten丨Produktnachrichten

Veterinärmedizinische Photobiomodulation: Klinische Wirksamkeit von Multiwave Locked System (MLS) und Kaltlasertherapie bei der Rehabilitation von Hunden

Die Entwicklung der regenerativen Veterinärmedizin wurde durch den Fortschritt der Lasertherapie, genauer gesagt der Photobiomodulation (PBM), maßgeblich vorangetrieben. In dem Maße, wie sich die Praktiker von rein pharmakologischen Interventionen bei chronischen Schmerzen und Entzündungen entfernen, ist die Integration spezialisierter Lasermodalitäten zu einem Eckpfeiler der modernen Rehabilitation von Hunden geworden. Das Verständnis der Nuancen zwischen traditionellen Kaltlasertherapie für Hunde und fortgeschrittene Systeme wie MLS-Lasertherapie ist entscheidend für die Optimierung der klinischen Ergebnisse.

Biologische Mechanismen: Mehr als einfache Gewebeerwärmung

Um zu verstehen, warum ein kalt Lasertherapiegerät wirksam ist, muss man auf der Ebene der Mitochondrien ansetzen. Das primäre Zielchromophor ist die Cytochrom c-Oxidase (CcO) innerhalb der Atmungskette. Durch die Absorption bestimmter Wellenlängen (in der Regel im Bereich von 800 nm bis 980 nm) löst der Laser eine Kaskade photochemischer Reaktionen aus.

  1. ATP-Produktion: Verbesserte Zellenergie beschleunigt die Gewebereparatur.
  2. Modulation reaktiver Sauerstoffspezies (ROS): In kontrollierten Mengen wirken ROS als Signalmoleküle für die Heilung.
  3. Freisetzung von Stickstoffmonoxid (NO): Dies führt zu einer Vasodilatation, die die Mikrozirkulation in ischämischen Geweben verbessert.

Kaltlaser“ ist zwar ein weit gefasster Begriff, der Laser der Klasse IIIb umfasst, doch das Aufkommen der Klasse IV und der MLS-Technologie hat die Leistungsdichte und die Impulssynchronisation, die Klinikern zur Verfügung stehen, neu definiert.

Das Multiwave Locked System (MLS) Innovation

Der eindeutige Vorteil von mls-Lasertherapie liegt in der synchronisierten Abgabe von zwei spezifischen Emissionen:

  • 808nm Wellenlänge: Das Hauptaugenmerk liegt auf der entzündungshemmenden und antiödematösen Wirkung durch kontinuierliche Emission.
  • 905nm Wellenlänge: Eine supergepulste Emission, die eine intensive analgetische (schmerzlindernde) Wirkung hat.

Durch die “Verriegelung” dieser beiden Pulse erreicht das System eine Synergie, die unabhängige Wellenlängen nicht erreichen können. Diese Synchronisierung minimiert das Risiko thermischer Schäden und maximiert gleichzeitig die Eindringtiefe, was bei der Behandlung von tief sitzenden Hüftdysplasien bei Hunden oder Wirbelsäulenpathologien von entscheidender Bedeutung ist.

Klinische Anwendungen in der Hundemedizin

Die Vielseitigkeit eines Profis Kaltlaser-Therapiegerät ermöglicht die Behandlung eines breiten Spektrums von Erkrankungen.

Chronische Osteoarthritis und degenerative Gelenkerkrankungen (DJD)

Osteoarthritis ist nach wie vor die Hauptursache für chronische Schmerzen bei alternden Hunden. Die Lasertherapie reduziert die Produktion von Prostaglandin E2 (PGE2) und hemmt Interleukin-1β, wodurch der Abbau des Gelenkknorpels wirksam verlangsamt wird.

Postoperative Genesung (TPLO und IVDD)

Nach einer Tibiaplateau-Nivellierungsosteotomie (TPLO) wird die Lasertherapie zur Beschleunigung des Knochenumbaus und zur Verringerung des postoperativen Ödems eingesetzt. Bei Bandscheibenerkrankungen (IVDD) ist die nicht-invasive Natur der Rotlichttherapie für Hunde (oft als ergänzende Oberflächenbehandlung eingesetzt) hilft, den Muskeltonus und die Nervenleitfähigkeit während der eingeschränkten Bewegungsphase aufrechtzuerhalten.

Akute Verletzungen des Weichteilgewebes

Sehnenentzündungen und Bänderdehnungen reagieren rasch auf die durch PBM stimulierte erhöhte Kollagensynthese. Durch die Möglichkeit, die Frequenz (Hz) zu modulieren, kann der Arzt von einer akuten entzündungshemmenden Einstellung zu einer regenerativen Einstellung übergehen, während die Verletzung heilt.

Vergleichende Analyse von Lasermodalitäten

MerkmalKaltlaser (Klasse IIIb)MLS-Laser (Klasse IV)Rotlicht-Therapie (LED)
Leistung5mW - 500mWBis zu 25 W (Spitzenwert)Niedrig (mW-Bereich)
Primäre VerwendungOberflächliche Wunden, kleine GelenkeTiefengewebe, chronische SchmerzenHautgesundheit, Oberflächenentzündung
Behandlung Zeit10 - 20 Minuten3 - 8 Minuten15 - 30 Minuten
Eindringtiefe1 - 2 cm4 - 5 cm< 1 cm

Detaillierte klinische Fallstudie: Management chronischer IVDD

Hintergrund des Patienten

  • Art/Rasse: Hund / Französische Bulldogge
  • Alter/Gewicht: 6 Jahre / 12,5 kg
  • Geschichte: Der Patient stellte sich mit einer Bandscheibenerkrankung (IVDD) des Grades 3 in der thorakolumbalen Region (T13-L2) vor. Zu den Symptomen gehörten Ataxie der Hintergliedmaßen, “Knöcheln” der Hinterpfoten und erhebliche Hyperästhesie der Wirbelsäule. Der Besitzer entschied sich aufgrund der Narkoserisiken für eine konservative Behandlung und nicht für eine Operation.

Vorläufige Diagnose

Die neurologische Untersuchung bestätigte bewusste Propriozeptionsdefizite, die tiefe Schmerzwahrnehmung blieb intakt. Die Röntgenaufnahmen zeigten eine Verengung des Bandscheibenraums bei T13-L1.

Behandlungsparameter (MLS-Protokoll)

Der Patient unterzog sich einem 4-wöchigen intensiven Lasertherapieprogramm mit einem MLS-synchronisierten Gerät.

  • Wellenlängen: Dual 808nm (kontinuierlich) und 905nm (gepulst).
  • Energiedichte (Fluenz): 8 J/cm² über das betroffene Wirbelsäulensegment; 4 J/cm² über die paraspinale Muskulatur.
  • Häufigkeit: 250 Hz für die ersten 3 Sitzungen (entzündungshemmender Schwerpunkt), dann Übergang zu 1000 Hz (Biostimulation).
  • Punktauswahl: 6 Punkte entlang der dorsalen Mittellinie und 4 Punkte bilateral an den Gesäßmuskeln, um die kompensatorische Belastung anzusprechen.

Postoperativer Erholungsprozess

  • Woche 1: Signifikante Verringerung der Schmerzvokalisation. Der Patient begann, für kurze Zeit ohne Hilfe zu stehen.
  • Woche 2: Die Entzündung an der Stelle der Läsion ging sichtbar zurück. Die Propriozeption kehrte allmählich zurück; das Knöcheln trat nur noch bei Erschöpfung auf.
  • Woche 4: Der Patient erlangte wieder ein funktionelles Gangbild. Die Muskelatrophie in den hinteren Gliedmaßen wurde durch gleichzeitige Physiotherapie stabilisiert, die durch die laserinduzierte Analgesie erleichtert wurde.

Klinische Schlussfolgerung

Die Integration der gepulsten Lasertherapie mit hoher Spitzenleistung ermöglichte eine schnelle neurale Dekompression und Schmerzbehandlung. Das “Locked System” sorgte dafür, dass die schmerzlindernde Wirkung des 905nm-Impulses gleichzeitig mit der antiödematösen Wirkung der 808nm-Emission auftrat, was eine sofortige Linderung zwischen den Sitzungen ermöglichte.

Veterinäre Photobiomodulation: Klinische Wirksamkeit von Multiwave Locked System (MLS) und Kaltlasertherapie bei der Rehabilitation von Hunden - Kaltlasertherapie für Hunde(Bilder 1)

Präzision in der Dosimetrie: Der Schlüssel zur Effektivität

Ein häufiger Fallstrick bei tierärztliche Lasertherapie ist eine Unterdosierung. Da das Fell von Hunden einen großen Teil des Lichts reflektiert und streut, ist die Wahl der Kaltlaser-Therapiegerät muss der Verlustleistung Rechnung tragen.

  1. Kontakt vs. Nicht-Kontakt: Die Anwendung der Lasersonde mit leichtem Druck ermöglicht eine bessere Penetration durch Verdrängung des Kapillarblutes, das als konkurrenzfähiger Absorber der Laserenergie wirkt.
  2. Pigmentierung der Haare: Dunklere Beschichtungen absorbieren mehr Energie an der Oberfläche, was das Risiko eines Wärmestaus erhöht. Kliniker müssen die Scangeschwindigkeit entsprechend anpassen.
  3. Joule insgesamt: Der klinische Schwerpunkt muss auf der Gesamtenergie liegen, die dem Zielgewebe zugeführt wird, nicht nur auf der Dauer der Sitzung.

Semantische Schlüsselworterweiterung für die Suchoptimierung

Um die klinische Reichweite dieser Informationen zu erhöhen, müssen wir uns mit sekundären Bereichen von großem Interesse befassen:

1. Photobiomodulation bei Hüftdysplasie des Hundes

Während kalt Lasertherapie für Hunde eine allgemeine Suche ist, führen spezifische Suchanfragen zur Hüftdysplasie zu einer hohen Trefferquote. Die Lasertherapie hilft bei der Behandlung der sekundären Synovitis und der Verdickung der Gelenkkapsel, die mit dysplastischen Gelenken einhergehen, und reduziert häufig die Abhängigkeit des Patienten von nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAIDs).

2. Sicherheitsprotokolle für die Low-Level-Lasertherapie (LLLT)

Sicherheit ist oberstes Gebot. Sowohl der Bediener als auch der Hundepatient müssen wellenlängenspezifische Schutzbrillen tragen. Für Hunde werden “Doggles” oder spezielle Lasermützen verwendet, um Netzhautschäden durch zufällige Strahlreflexionen zu vermeiden.

3. Tierärztliche Lasertherapie Kosten-Nutzen-Analyse

Aus Sicht des Klinikmanagements ist die Investition in ein MLS-System oder ein hochwertiges Kaltlaser-Therapiegerät bietet aufgrund der verkürzten Erholungszeiten und der hohen Therapietreue der Kunden einen hohen ROI. Die Patienten sehen sichtbare Ergebnisse, was den Abschluss von Protokollen mit mehreren Sitzungen begünstigt.

FAQ: Verständnis der Lasertherapie für Hunde

Ist die Kaltlasertherapie für Hunde dasselbe wie die Rotlichttherapie?

Nicht ganz. Bei der Rotlichttherapie werden in der Regel LEDs mit einer Wellenlänge von etwa 630-660 nm verwendet, die eine geringere Leistung haben und daher für Hauterkrankungen geeignet sind. Bei der Kaltlasertherapie wird kohärentes Laserlicht mit höherer Leistung (800nm-1000nm) verwendet, um tiefe Muskeln, Sehnen und Knochen zu erreichen.

Kann die Lasertherapie die Haut meines Hundes verbrennen?

Während Laser der Klasse IV Wärme erzeugen, bezieht sich das “kalt” in Kaltlaser auf die Tatsache, dass der primäre Mechanismus photochemisch und nicht thermisch ist. Wenn die Sonde jedoch auf einer dunklen Schicht fixiert ist, kann sich Wärme aufbauen. Professionelle MLS-Systeme nutzen das Pulsieren, um die Wärme abzuführen und gleichzeitig eine hohe Energie zu liefern.

Wie viele Sitzungen sind normalerweise erforderlich?

Bei akuten Verletzungen können 3-6 Sitzungen erforderlich sein. Chronische Erkrankungen wie Arthrose oder IVDD erfordern häufig eine anfängliche “Belastungsphase” von 2-3 Sitzungen pro Woche für 3 Wochen, gefolgt von einem Erhaltungsprogramm ein- oder zweimal pro Monat.

Gibt es irgendwelche Kontraindikationen?

Die Lasertherapie sollte nicht direkt über einem bekannten bösartigen Tumor angewendet werden, da die biostimulierende Wirkung das Zellwachstum möglicherweise beschleunigen könnte. Auch über der trächtigen Gebärmutter und den aktiven Wachstumsfugen bei jungen Welpen sollte nicht gelasert werden.

Die Integration von mls-Lasertherapie und fortgeschrittene Kaltlaser-Therapiegeräte steht für einen Wandel hin zur nicht-invasiven, medikamentenfreien Heilung. Wenn Tierärzte die strengen physikalischen und biologischen Wechselwirkungen dieser Instrumente verstehen, können sie ihren Hundepatienten einen höheren Pflegestandard bieten und eine schnellere Rückkehr zur Mobilität und eine bessere Lebensqualität gewährleisten.

Die vorl: Die nächste:
Erweitern Sie mehr!

Melden Sie sich vertrauensvoll an. Ihre Daten werden gemäß unserer Datenschutzrichtlinie geschützt.
See More Datenschutzrichtlinie

Ich weiß